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Krafttraining in der Sturzprävention
Krafttraining in der Sturzprävention
12.05.2012:  Krafttraining allgemein

 Die Muskulatur ist das größte Organ am und im menschlichen Körper. Ohne Krafttraing verliert der Mensch bis zu seinem 40. Lebensjahr durchschnitllich 40% seiner Muskulatur. Der Schlüssel zum Training ist die Muskulatur.

Quelle: http://www.aktiv-training.de/angebote_kraft-fitnesstraining.html


17.05.2013: Sturzprävention JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING / Kleingruppen und Personal Training

- Stürze, Häufigkeit und Sturzrisikofaktoren

- Folgeschäden von Stürzen

- Die Kraft und das Alter

- Die Bedeutung von Training

- Welches Training ist sinnvoll in der Sturzprävention?

- Die Sensomotorik und das Gleichgewicht (Theorie und Praxis)

- Vibrationstraining in Theorie und Praxis

- Widerstandstraining in Theorie und Praxis

- Ausgewählte Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

- Ausgewählte Übungen mit Kleingeräten

Jörg Linder - Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention


Notwendigkeit von Krafttraining im Alter und zur Sturzprävention - 22.05.2013


Die Muskelkraft und die Koordinationsfähigkeit der Muskulatur verringert sich mit zunehmendem Alter.

Grund hierfür ist eine reduzierte Muskelmasse und eine Reduktion der Muskelfasergröße.

Im Alter bis zu 45 Jahren ist ein relativ geringer Kraftabfall und danach ein beschleunigter Kraftabfall zu verzeichnen.

Ab dem 50. Lebensjahr kommt es zu Krafteinbußen von etwa 10 Prozent pro Lebensdekade.

Während des sechsten Lebensjahrzehntes kommt es zu dramatischen körperlichen Veränderungen. Der Muskelmasseanteil und allgemein der fettfreie Anteil am Gesamtkörpergewicht verringert sich. Bei Männern und Frauen ist hier ein deutlicher Kraftrückgang um 15% zu beobachten.

Als ursächlich für die Reduktion der Muskelmasse wird sowohl eine verringerte Anzahl an sog. motorischen Einheiten (= alle von einem Motoneuron angesteuerten Muskelfasern) , wie auch eine verringerte Anzahl und Dicke der Muskelfasern des schnellkontrahierenden Muskelfasern angenommen.

Es wird in diesem Zusammenhang auch von einer verringerten Leitgeschwindigkeit der Nervenzellen ausgegangen, was zu einem reduzierten Reflexverhalten führt.

Durch die geschilderte Situation ist die motorische Kontrolle der Betroffenen reduziert und in der Folge das Sturzrisiko erhöht.

Hieraus gewinnt ein differenziertes Krafttraining - auch und gerade - im Alter eine zunehmend hohe Bedeutung.

Ein Rückgang der motorischen Fähigkeiten unterhalb eines bestimmten Schwellenwertes wird durch Training verhindert bzw. verzögert und abgemildert.

Die Leistungsfähigkeit der Muskulatur wird durch die Qualität und Quantität des Trainings und der Beanspruchung bestimmt.

Auch 80-90-jährige Menschen können durch ein Krafttraining entsprechende Trainingsanpassungen erreichen und dadurch ihre Sturz- und Verletzungsgefahr verringern.

Hinsichtlich Übungsauswahl und Methodik sollte das jeweilige Training unterschiedliche Trainingsbereiche ansprechen.


Jörg Linder / Baden-Baden
Website / Kontakt:
http://www.aktiv-training.de
Mail: info@aktiv-training.de


Literaturangaben:

BOECK-BEHRENS, W.-U.; BUSKIES,W.: Kraftfähigkeit, In: BÖS,K: BREHM,W.: Handbuch Gesundheitssport. 2. Auflage. Hofmann-Verlag, Schorndorf, 2006

CRANACHER, U.: Neuromuskuläre Leistungsfähigkeit im Alter. 1.Auflage. C. Maurer, Geislingen (Steige), 2006

CRANACHER, U.; CONZELMANN, M.: Epidemiologie von Stürzen im Alter und Prävention mittels Kraft- und Gleichgewichtstraining. In: ZAHNER, L.; STEINER,R.: Kräftig altern. 2. Auflage. Health and Beauty-Verlag, Karlsruhe, 2010.

ZATSIORSKY, V., KRAEMER, W.J.: Krafttraining. 3. Auflage. Meyer&Meyer, Aachen, 2008
 
ZIMMERMANN, K.: Gesundheitsorientiertes Muskelkrafttraining. 2. Auflage. Hofmann, Schorndorf ,2002.

 







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